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Kirche vor Ort

Lob und Dank - Pfarrei Bischofsmais nimmt Abschied von seiner Mesnerin

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 04.03.2021

2021 aktuelles verabschiedung frau artmann 4

Zur gewohnten Stunde feierte die Pfarrgemeinde Bischofsmais ihren Sonntagsgottesdienst. Doch nur die Uhrzeit war an diesem Tag nichts Besonderes. „Danke“ sagen - an diesem zweiten Fastensonntag nicht nur Gott, sondern auch Rosmarie Artmann für ihren unermüdlichen 23-jährigen Dienst als Mesnerin.

Mit einem herz­li­chen Ver­gelts Gott“ ver­ab­schie­de­te sich die Pfar­rei von der Schei­den­den. Den Got­tes­dienst gestal­te­te Pater Paul Ost­row­ski. Lek­to­rin Bar­ba­ra Hin­ter­mei­er las die Lesung und die Für­bit­ten. Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung war Orga­nist Damir Bedri­na zuständig.

In der Pre­digt zum zwei­ten Fas­ten­sonn­tag nahm der Seel­sor­ger Bezug auf das Leben nach dem Tod. Mit dem Glau­ben dar­an ände­re sich näm­lich auch die Lebens­per­spek­ti­ve, die Ein­stel­lung zum Leben, zum Sinn des Lebens völ­lig. Wer an die Auf­er­ste­hung der Toten glaubt, für den dau­ert das Leben nicht mehr bloß acht­zig, neun­zig oder hun­dert Jah­re, son­dern ewig und das Wesent­li­che kommt erst nach dem Tod. Auch im Leben beschenkt uns Gott mit Erfah­run­gen sei­ner Nähe und sei­ner Herr­lich­keit, aber die Erfah­rung sei­ner immer­wäh­ren­den Nähe und Gegen­wart ste­hen noch aus. In die­sem Zusam­men­hang bat er die Got­tes­dienst­be­su­cher über die Bedeu­tung der Auf­er­ste­hung der Toten nach­zu­den­ken. Die­ses Nach­den­ken ist eine wich­ti­ge Übung der Fas­ten­zeit, der Vor­be­rei­tungs­zeit auf das Oster­fest, das Fest der Auf­er­ste­hung Jesu“. Mit die­ser Aus­sa­ge beschloss Pater Ost­row­ski sei­ne Predigt.

Am Ende des Got­tes­diens­tes rich­te­te der Pfar­rer ein paar Wor­te an Ros­ma­rie Art­mann und beton­te ihren aus­dau­ern­den Ein­satz für die Kir­che der Gemein­de. Knapp 23 Jah­re war sie für die Auf­ga­ben in der Pfarr­ge­mein­de ver­ant­wort­lich. Als ers­te Frau in die­sem Amt wur­de sie 1998 von Pfar­rer Bru­no Pöp­pel ein­ge­stellt. In den fol­gen­den Jahrz­en­ten durf­te sie unter drei wei­te­ren Chefs“ arbei­ten: Pfar­rer Ertl, Pfar­rer Fuchs und dem jet­zi­gen Pfar­rer Ostrowski.

Ihre zuver­läs­si­ge Arbeit wur­de anschlie­ßend auch von Kir­chen­pfle­ger Micha­el Raith gelobt: Fast täg­lich warst du im Ein­satz oder auf Bereitschaft…Wir haben nicht ver­ges­sen, wie tat­kräf­tig du frü­her ange­packt hast, als du z.B. bei Pro­zes­sio­nen sogar die gro­ße Fah­ne getra­gen hast oder im Win­ter Schnee geschau­felt, beim Aus­weis­seln und beim Advent­kranz­bin­den mit­ge­hol­fen hast.“ Das Wort Urlaub kam dabei in ihrem Wort­schatz nicht wirk­lich vor. Raith bedank­te sich im Namen der Pfar­rei und der Ehren­per­son wur­de ein Gut­schein und ein Blu­men­strauß über­reicht. Auch die Minis­tran­ten brach­ten ihre Wert­schät­zung in einer kur­zen Rede und durch ein klei­nes Geschenk zum Aus­druck, da sie sich auch stets um die­se geküm­mert und sie ein­ge­wie­sen hat­te. Zukünf­tig ste­hen der Pfarr­ge­mein­de gleich vier Mes­ne­rin­nen zur Ver­fü­gung: Hele­ne Pledl, Irm­gard Raith, Katha­ri­na Zell­ner und The­re­sia Loibl.

Qul­le: PNP
Text+Foto
Son­ja Stündler