Kirche vor Ort

Tag der Ehejubilare in der Pfarrkirche Kirchberg

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 15.02.2020

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Die 35 Paare mit 25 bis 60 Ehejahren wollten sich für die gute Zeit, die sie miteinander verbrachten hatten, bei einem Gottesdienst dafür bedanken und das Eheversprechen erneuern.

Seit vie­len Jah­ren und Jahr­zehn­ten gehen die Ehe­paa­re, die sich an die­sem früh­lings­haf­ten Sams­tag­nach­mit­tag in der St.-Gotthardkirche ein­ge­fun­den hat­ten, Sei­te an Sei­te gemein­sam durchs Leben. Die 35 Paa­re mit 25 bis 60 Ehe­jah­ren woll­ten sich für die gute Zeit, die sie mit­ein­an­der ver­brach­ten hat­ten, bei einem Got­tes­dienst dafür bedan­ken und das Ehe­ver­spre­chen erneu­ern. Ein­ge­la­den zu dem Tag der Ehe­ju­bi­la­re“ hat­ten die Pfarr­ge­mein­den Kirch­berg und Unter­mit­ter­dorf. Dia­kon Alfons Kopp, der mit Pfar­rer Pater Sla­wo­mir Olech den Got­tes­dienst fei­er­te, begrüß­te die Ehe­leu­te. Er beglück­wünsch­te sie dazu, dass sie sich in guten und schwie­ri­gen Zei­ten gegen­sei­tig unter­stützt und auf­tau­chen­de Pro­ble­me gemein­sam gelöst hätten.

Ver­ant­wor­tung für den Part­ner zu über­neh­men, war dann auch beherr­schen­des The­ma in der Anspra­che des Dia­kons. Ver­an­schau­licht hat­te er die­sen grund­sätz­li­chen Wert des gesell­schaft­li­chen und pri­va­ten Zusam­men­le­bens mit einer Stel­le aus dem Buch Der klei­ne Prinz“ von Saint Exu­pery. Wert­voll und kost­bar sei nur der, mit dem man sich ver­traut gemacht hät­te, hieß es da. Und Kopp erin­ner­te dabei die Ehe­leu­te an die Zei­ten, als sie ihre Part­ner oder Part­ne­rin ken­nen­ge­lernt hät­ten: Nach eini­ger Zeit seid ihr euch so ver­traut gewor­den, habt euch lie­ben gelernt und damit für den ande­ren ver­ant­wort­lich gefühlt. Schließ­lich habt ihr euch ent­schlos­sen, Glück und Unglück mit­ein­an­der zu tra­gen, bis der Tod euch schei­det.“ Manch­mal aller­dings könn­ten Schick­sals­schlä­ge die eige­nen Kräf­te über­stei­gen, so Kopp. Des­halb emp­fahl er den Paa­ren den Segen Jesu zu erbit­ten, so wie sie es bei der Trau­ung gemacht und bei die­ser Fei­er wie­der vor­hät­ten. Bei der vor­an­ge­gan­ge­nen Lesung hat­te Lek­to­rin Vik­to­ria Breng­mann das bekann­te Hohe­lied der Lie­be“ aus dem Korin­ther­brief vor­ge­tra­gen. Die Für­bit­ten ver­las Pfarr­ge­mein­de­rä­tin Edith Neu­mei­er. Berüh­rend für die Jubi­la­re waren auch die Gedan­ken von Clau­dia Wild­feu­er von den Hän­den, die sich bei der Seg­nung sich ein­an­der zunei­gen. Wie­der ein­mal hat­te sich der Kir­chen­chor, der in gro­ßer Beset­zung auf­trat, mit der Aus­wahl der Lie­der ganz spe­zi­ell auf den Anlass des Jubi­lä­ums­got­tes­diens­tes ein­ge­stellt und für die Ehe­leu­te einen fest­li­chen musi­ka­li­schen Rah­men gesetzt. Nach der Erneue­rung des Ehe­ver­spre­chens durch die Jubi­la­re wünsch­te Pater Sla­wo­mir den Paa­ren noch vie­le gemein­sa­me glück­li­che Jah­re. Schließ­lich tra­ten die Jubel­paa­re ein­zeln vor zum Altar, um von Pater Sla­wo­mir und Dia­kon Alfons Kopp den Ein­zel­se­gen zu erhal­ten. Michae­la Seidl über­reich­te ihnen als Erin­ne­rungs­ge­schenk ein Büch­lein mit Segens­sprü­chen. Sie sei­en damit bis jetzt gut gefah­ren, stell­te der Dia­kon fest: Wenn ihr euch gegen­sei­tig anschaut, so seht ihr viel­leicht zufrie­de­ne, gereif­te, und sogar glück­li­che Men­schen vor euch, die sich nicht vor der Ver­ant­wor­tung gedrückt haben, bemerk­te er und moti­vier­te die Jubel­paa­re für den wei­te­ren gemein­sa­men Miteinander.

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Dass der Tag der Ehe­ju­bi­la­re seit der Ein­füh­rung ste­tig an Beliebt­heit zunimmt, hat sicher­lich auch mit der gelun­ge­nen Orga­ni­sa­ti­on der anschlie­ßen­den Fei­er im Pfarr­heim zu tun. Wie in den Vor­jah­ren hat­ten die Pfarr­ge­mein­de­rats­mit­glie­der auch dies­mal bes­te Vor­aus­set­zun­gen für eine stim­mungs­vol­le Jubi­lä­ums­fei­er bei Sekt, Kaf­fee und Kuchen geschaf­fen. Die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Mela­nie Kauf­mann hieß in einem kur­zen Gruß­wort die Ehe­leu­te will­kom­men. Sie schloss sich den Glück­wün­schen der Geist­lich­keit an und beton­te die Vor­bild­wir­kung, wel­che die Ehe­ju­bi­la­re auf jun­ge Paa­re aus­strahl­ten. Für sie und alle übri­gen Fest­gäs­te stell­te der Kir­chen­chor unter Lei­tung von Anto­nia Rad­lin­ger bei sei­nem Auf­tritt ein­mal mehr unter Beweis, dass das Gesangs­en­sem­ble nicht nur bei Kir­chen­lie­der firm ist. Dass der Tag der Ehe­ju­bi­la­re seit der Ein­füh­rung ste­tig an Beliebt­heit zunimmt, hat sicher­lich auch mit der gelun­ge­nen Orga­ni­sa­ti­on der anschlie­ßen­den Fei­er im Pfarr­heim zu tun. Wie in den Vor­jah­ren hat­ten die Pfarr­ge­mein­de­rats­mit­glie­der auch dies­mal bes­te Vor­aus­set­zun­gen für eine stim­mungs­vol­le Jubi­lä­ums­fei­er bei Sekt, Kaf­fee und Kuchen geschaf­fen. Die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Mela­nie Kauf­mann hieß in einem kur­zen Gruß­wort die Ehe­leu­te will­kom­men. Sie schloss sich den Glück­wün­schen der Geist­lich­keit an und beton­te die Vor­bild­wir­kung, wel­che die Ehe­ju­bi­la­re auf jun­ge Paa­re aus­strahl­ten.
Für sie und alle übri­gen Fest­gäs­te stell­te der Kir­chen­chor unter Lei­tung von Anto­nia Rad­lin­ger bei sei­nem Auf­tritt ein­mal mehr unter Beweis, dass das Gesangs­en­sem­ble nicht nur bei Kir­chen­lie­der firm ist.

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Quel­le: Bayerwald-Bote