Seit vielen Jahren und Jahrzehnten gehen die Ehepaare, die sich an diesem frühlingshaften Samstagnachmittag in der St.-Gotthardkirche eingefunden hatten, Seite an Seite gemeinsam durchs Leben. Die 35 Paare mit 25 bis 60 Ehejahren wollten sich für die gute Zeit, die sie miteinander verbrachten hatten, bei einem Gottesdienst dafür bedanken und das Eheversprechen erneuern. Eingeladen zu dem „Tag der Ehejubilare“ hatten die Pfarrgemeinden Kirchberg und Untermitterdorf. Diakon Alfons Kopp, der mit Pfarrer Pater Slawomir Olech den Gottesdienst feierte, begrüßte die Eheleute. Er beglückwünschte sie dazu, dass sie sich in guten und schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützt und auftauchende Probleme gemeinsam gelöst hätten.
Verantwortung für den Partner zu übernehmen, war dann auch beherrschendes Thema in der Ansprache des Diakons. Veranschaulicht hatte er diesen grundsätzlichen Wert des gesellschaftlichen und privaten Zusammenlebens mit einer Stelle aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von Saint Exupery. Wertvoll und kostbar sei nur der, mit dem man sich vertraut gemacht hätte, hieß es da. Und Kopp erinnerte dabei die Eheleute an die Zeiten, als sie ihre Partner oder Partnerin kennengelernt hätten: „Nach einiger Zeit seid ihr euch so vertraut geworden, habt euch lieben gelernt und damit für den anderen verantwortlich gefühlt. Schließlich habt ihr euch entschlossen, Glück und Unglück miteinander zu tragen, bis der Tod euch scheidet.“ Manchmal allerdings könnten Schicksalsschläge die eigenen Kräfte übersteigen, so Kopp. Deshalb empfahl er den Paaren den Segen Jesu zu erbitten, so wie sie es bei der Trauung gemacht und bei dieser Feier wieder vorhätten. Bei der vorangegangenen Lesung hatte Lektorin Viktoria Brengmann das bekannte „Hohelied der Liebe“ aus dem Korintherbrief vorgetragen. Die Fürbitten verlas Pfarrgemeinderätin Edith Neumeier. Berührend für die Jubilare waren auch die Gedanken von Claudia Wildfeuer von den Händen, die sich bei der Segnung sich einander zuneigen. Wieder einmal hatte sich der Kirchenchor, der in großer Besetzung auftrat, mit der Auswahl der Lieder ganz speziell auf den Anlass des Jubiläumsgottesdienstes eingestellt und für die Eheleute einen festlichen musikalischen Rahmen gesetzt. Nach der Erneuerung des Eheversprechens durch die Jubilare wünschte Pater Slawomir den Paaren noch viele gemeinsame glückliche Jahre. Schließlich traten die Jubelpaare einzeln vor zum Altar, um von Pater Slawomir und Diakon Alfons Kopp den Einzelsegen zu erhalten. Michaela Seidl überreichte ihnen als Erinnerungsgeschenk ein Büchlein mit Segenssprüchen. Sie seien damit bis jetzt gut gefahren, stellte der Diakon fest: „Wenn ihr euch gegenseitig anschaut, so seht ihr vielleicht zufriedene, gereifte, und sogar glückliche Menschen vor euch, die sich nicht vor der Verantwortung gedrückt haben, bemerkte er und motivierte die Jubelpaare für den weiteren gemeinsamen Miteinander.

Dass der Tag der Ehejubilare seit der Einführung stetig an Beliebtheit zunimmt, hat sicherlich auch mit der gelungenen Organisation der anschließenden Feier im Pfarrheim zu tun. Wie in den Vorjahren hatten die Pfarrgemeinderatsmitglieder auch diesmal beste Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Jubiläumsfeier bei Sekt, Kaffee und Kuchen geschaffen. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Melanie Kaufmann hieß in einem kurzen Grußwort die Eheleute willkommen. Sie schloss sich den Glückwünschen der Geistlichkeit an und betonte die Vorbildwirkung, welche die Ehejubilare auf junge Paare ausstrahlten. Für sie und alle übrigen Festgäste stellte der Kirchenchor unter Leitung von Antonia Radlinger bei seinem Auftritt einmal mehr unter Beweis, dass das Gesangsensemble nicht nur bei Kirchenlieder firm ist. Dass der Tag der Ehejubilare seit der Einführung stetig an Beliebtheit zunimmt, hat sicherlich auch mit der gelungenen Organisation der anschließenden Feier im Pfarrheim zu tun. Wie in den Vorjahren hatten die Pfarrgemeinderatsmitglieder auch diesmal beste Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Jubiläumsfeier bei Sekt, Kaffee und Kuchen geschaffen. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Melanie Kaufmann hieß in einem kurzen Grußwort die Eheleute willkommen. Sie schloss sich den Glückwünschen der Geistlichkeit an und betonte die Vorbildwirkung, welche die Ehejubilare auf junge Paare ausstrahlten.
Für sie und alle übrigen Festgäste stellte der Kirchenchor unter Leitung von Antonia Radlinger bei seinem Auftritt einmal mehr unter Beweis, dass das Gesangsensemble nicht nur bei Kirchenlieder firm ist.

Quelle: Bayerwald-Bote