Kirche vor Ort

Großes Lob fürs Ehrenamt

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 18.05.2022

Sieben Pfarrgemeinderäte erhielten im Rahmen eines von Pfarrer Pater Paul Ostrowski gestalteten Gottesdienst große Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz in der Pfarrgemeinde

„Der Abschied von einer lan­gen und wich­ti­gen Arbeit ist immer mehr trau­rig als erfreu­lich“ –Die­ses Zitat von Fried­rich Schil­ler unter­malt akku­rat ein Ereig­nis im Bischofs­mais­er Pfarr­ge­mein­de­rat: Sie­ben Pfarr­ge­mein­de­rä­te leg­ten ihr Ehren­amt in dem Gre­mi­um nie­der und erhiel­ten im Rah­men eines von Pfar­rer Pater Paul Ost­row­ski gestal­te­ten Got­tes­dienst gro­ße Aner­ken­nung für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz in der Pfarr­ge­mein­de: Emma Rot­ham­mer, Johan­na Nie­der­mei­er, Hele­ne Pledl, Eli­sa­beth Kurz, Alex­an­der Loibl, Vere­na Prem – Pri­bil und Hölzl Ludwig.

„Sich klein machen, nie­der­beu­gen und einen Dienst erwei­sen“, erin­ner­te Pfar­rer Pater Paul an die Pfarr­ge­mein­de gewandt, das bedeu­te es, einem ande­ren sei­ne Lie­be zu zei­gen. Oft­mals fal­le im All­tag die Nächs­ten­lie­be schwer und merk­wür­di­ger­wei­se sei die Nächs­ten­lie­be oft umso schwe­rer, je näher der Nächs­te lebe. Ein Christ wis­se sich von Gott geliebt. Aus die­sem Wis­sen um sein Geliebt-Sein kann er auch sei­ne Mit­men­schen lie­ben. Das zeich­ne die Chris­ten aus und das sei Merk­mal deren Zugehörigkeit.

Ein­dring­lich rich­te­te sich der Pfar­rer wei­ter an die Gläu­bi­gen: ​„Wir brau­chen Kenn­zei­chen, die uns aus­zeich­nen – eine Eigen­schaft, die uns sofort erkenn­bar macht, die uns unver­wech­sel­bar macht, mit ande­ren“. Von der Mas­se her­aus­ste­chend ganz beson­ders auch die Eigen­schaft der Geehr­ten: Begeis­te­rung jah­re­lang aktiv den Glau­ben mit­zu­ge­stal­ten und Gott und der gan­zen Pfarr­ge­mein­de einen Dienst zu erweisen.

Ganz beson­ders her­vor­zu­he­ben ist das dem Pfarr­ge­mein­de­rat am längs­ten erhal­ten geblie­be­ne Mit­glied Emma Rot­ham­mer. Sie braucht ihr Licht nicht unter den Schef­fel zu stel­len, denn sie küm­mer­te sich 20 Jah­re hin­ge­bungs­voll, stets abruf­be­reit lei­tend auch um die Senio­ren der Pfarr­ge­mein­de, pack­te unzäh­li­ge Male bei der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung von Senio­ren­nach­mit­ta­gen und sons­ti­gen Belan­gen tat­kräf­tig selbst mit an.

Abruf­be­reit sein, mit­hel­fen und sich und sei­ne Talen­te ein­brin­gen – So die Devi­se aller Schei­den­den. Dass ihnen das durch­aus gut gelun­gen ist, impli­zie­ren die als Geschenk erhal­te­ne Iko­ne und die dan­ken­den Wor­te von Ost­row­ski sowie die vom Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den Hans Art­mann zum Schluss an die Ehren­amt­li­chen gerich­te­te, vor­ge­tra­ge­ne Auf­schrift der wohl­ver­dien­ten Urkun­den: ​„Für eine leben­di­ge Kir­che am Ort setz­ten Sie Ihre Talen­te, Zeit und Kraft ein. Wich­ti­ge Fra­gen haben Sie mit­be­ra­ten, Ent­schei­dun­gen und Aktio­nen mit Ihren Ideen und Kom­pe­ten­zen berei­chert. Wir sagen ein herz­li­ches Vergelt’s Gott und wün­schen ihnen Got­tes Segen!“

Quel­le: PNP
Tex­te + Foto
Son­ja Stündler

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