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Das glauben wir

Die „Nacht der Nächte“ voll österlicher Freude gefeiert

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 24.04.2022

2022 aktuelles ostern kirchberg 2 Johann Probst

Osternacht nach zwei Jahren Pandemie mit voller Kirche.

Nach den Pan­de­mie­jah­ren wur­de in der Oster­nacht, in der Nacht der Näch­te“ in der Kirch­ber­ger Pfarr­kir­che die Auf­er­ste­hung Chris­ti mit beson­ders gro­ßer öster­li­cher Freu­de zele­briert. Die Freu­de war sowohl bei den Akteu­ren als auch den bei übri­gen Besu­chern in der nach vie­len Mona­ten wie­der gut gefüll­ten Pfarr­kir­che spür­bar. Der Chor mit Diri­gen­tin Anto­nia Rad­lin­ger­durf­te nach lan­ger Absti­nenz wie­der in kom­plet­ter Per­so­nal­stär­ke auf­tre­ten. Bei den Lie­dern für das Kir­chen­volk ani­mier­ten die Chor­sän­ger zum kräf­ti­gen Mit­sin­gen. Die jun­gen Lek­to­rin­nen Mela­nie und San­dra Kauf­mann sowie Vic­to­ria Breng­mann mar­kier­ten mit Ron­ny Raith beim Vor­trag der alt- und neu­tes­ta­men­ta­ri­schen Schrift­le­sun­gen den Auf­bruch, der die Auf­er­ste­hung Jesu Chris­ti für die Mensch­heit bewirkt. Nach der Feu­er­wei­he und der Oster­ker­zen­seg­nung vor der Kir­chen­tü­re ver­kün­de­te Johan­nes Wild­feu­er beim fei­er­li­chen Ein­zug in die dunk­le Kir­che von der Empo­re aus mit dem Ruf Lumen Chris­ti“ Chris­tus als Licht der Welt. Er bewäl­tig­te dann als Solist auch das Exsul­tet“, den umfang­rei­chen öster­li­chen Lob­preis, in dem erzählt wird, war­um die­se Nacht so ein­zig­ar­tig ist, mit Bravour.

Voll und hell­wach bei der Sache blie­ben auch die Minis­tran­ten bei ihrem Dienst bis kurz vor Mit­ter­nacht. Schließ­lich hat­te der Haupt­ze­le­brant, Pfar­rer Pater Sla­wo­mir Olech, in der Pre­digt die öster­li­che Freu­de in den Mit­tel­punkt sei­ner Betrach­tun­gen gestellt. Nach ers­ten Zwei­feln der Frau­en, die das lee­re Grab vor­ge­fun­den hat­ten, hät­ten die­se aber bei der Begeg­nung mit dem Auf­er­stan­de­nen vol­ler Freu­de erkannt, was geschen war. Und da hät­te es ihnen gedäm­mert, was da Unvor­stell­ba­res gesche­hen sei, etwas Geheim­nis­vol­les, dass das Leben der Men­schen bis heu­te welt­weit berüh­re, so der Pre­di­ger. Auch das risus pascha­lis“, das Oster­la­chen, kam nach alter Tra­di­ti­on nicht zu kurz. Mit zwei Wit­zen des Co-Zele­bran­ten, Dia­kon Alfons Kopp, vor dem Schluss­se­gen ent­ließ der Geist­li­che die Kirch­gän­ger in eine fro­he Osterzeit.

Text+Foto

Johann Probst