Doch schnell verstummten die Kinder, als Andreas Pledl und die Kirchenbiene Summsi die kleinen und die großen Teilnehmer begrüßten. Mit einer kurzen Ankommübung mit Gemeindereferentin Theresa Reitberger begann die Kleinkinderandacht, die musikalisch von Wilma Steffel mit der Gitarre umrahmt wurde. Bei der ersten Station hörten die Kinder von Magdalena Petersamer noch einmal den Einzug Jesu in Jerusalem, bevor sie aus Holzbausteinen die Stadt nachbauen durften. Kindgerechte und großformatige Bilder, die von Sonja Heinzl gezeigt wurden, verdeutlichten ebenfalls die gehörten Bibelstellen. Summsi lud die Kinder zum Sprechen eines Begleitverses ein und leitete so zur nächsten Station über.

Sabrina Oswald erzählte die Geschichte vom letzten Abendmahl und so wie Jesus mit seinen Jüngern Brot geteilt hat, bekamen auch die Jungen und Mädchen ein Stück Brot von einem großen Laib abgebrochen. Nach dieser Stärkung trauten sich einige Kinder mutig ausprobieren, wie es sich anfühlt, an den Händen gefesselt zu sein. „Gar nicht schön“, war die einhellige Meinung und alle waren froh, als sie das Seil wieder loswerden konnten. Als Zeichen von der großen Traurigkeit nach Jesus Tod legte jedes Kind einen blauen Glasstein auf das Bild der Kreuzigung. Eine Osterkrippe, verschlossen mit einem großen Stein, verdeutlichte den Tag der Grabesruhe Jesu. Erst nach der Auferstehungserzählung wurde der Stein entfernt und die Osterkerze angezündet. Eine kleine Osterkerze für das Familienfrühstück bekamen die Kinder als kleines Mitgebsel, damit auch in den Familien die Freude über die Auferstehung sichtbar werden kann. Nach der Andacht konnten sich die Kinder noch bei einem kleinen Imbiss stärken, am Maltisch bunte Osterbilder malen oder mit Summsi durch den Pfarrsaal toben.
