Kirche vor Ort

60jähriges Jubiläum zur Grundsteinlegung der Filialkirche St. Josef in Zell

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 19.07.2023

Info Icon Bernd Schulz

Im Juni 1963 begannen die Bauarbeiten des Kirchenbaus.

Das Bun­des­wehr ‑Pio­nier­ba­tail­li­on aus Bogen unter der Lei­tung von Leut­nant Peter Bor­chert war ange­rückt, um mit Kran, Bag­ger, einer Pla­nier­rau­pe und drei LKW die Pla­nie­rung des Grund­stücks vor­zu­neh­men. Ziel war es bis zum Win­ter­ein­bruch, den Roh­bau fer­tig­zu­stel­len. So kam es auch und der Kir­chen­bau­ver­ein lud am 03. Novem­ber 1963 mit einem Fest zur Grund­stein­le­gung der Fili­al­kir­che Zell ein. Sie wur­de im Auf­trag des Bischofs von Prä­lat Anton Wickl aus Pas­sau mit Assis­tenz des Geist­li­chen Rates Isi­dor Gabri­el und von Kaplan Micha­el Fischer voll­zo­gen. Die Fer­tig­stel­lung zog sich dann schließ­lich bis Okto­ber 1966 hin, wo dann ein gro­ßes Ein­wei­hungs­fest gefei­ert wurde.

Die­ses 60jährigen Jubi­lä­um nah­men wir am Sonn­tag 16.07.23 zum Anlass, um in Zell ein Kir­chen­fest zu fei­ern. Um 10.00 Uhr begann der fest­li­che Got­tes­dienst mit P. Paul Ost­row­ski und Dia­kon Alfons Kopp. In der Pre­digt hat der Geist­li­che dar­auf hin­ge­wie­sen, dass das Fun­da­ment der Kir­che Jesus Chris­tus ist. Ihn hat Gott als ​„siche­res und fes­tes Fun­da­ment“ gege­ben. Er ist ​„der har­te und kost­ba­re Eck­stein“, den Gott gelegt hat. Er sag­te wei­ter, dass die Kir­chen­ge­bäu­den haben nur so lan­ge Bestand und wer­den als Got­tes­häu­ser genutzt und erhal­ten, solan­ge es die Kir­che aus leben­di­gen Men­schen gibt; Chris­ten, die am Evan­ge­li­um Jesu Chris­ti ihr Leben aus­rich­ten, die sich ver­sam­meln, um durch Lob­preis und Dank Gott anbeten.

Info Icon Astrid Wagner

Zum Abschluss über­nahm Kir­chen­pfle­ger Gun­ther Pfef­fer das Wort und er erzähl­te die Geschich­te vom Her­gang des Kir­chen­baus in Zell. Damals hat­ten die Bür­ger von Zell und Umge­bung teils einen ein­stün­di­gen Fuß­marsch auf sich genom­men, um den Got­tes­dienst in Kirch­berg zu besu­chen. Es wur­de ein Kir­chen­bau­ver­ein gegrün­det, der alles in die Wege lei­te­te. Die Gesamt­bau­kos­ten wur­den auf 230 000 DM ver­an­schlagt. Zur Finan­zie­rung wur­de eine groß­an­ge­leg­te Spen­den­ak­ti­on an die Pfarr­äm­ter inner­halb der Diö­ze­se gestar­tet. Den größ­ten Teil über­nahm die Diö­ze­se Pas­sau, außer­dem ist eine nam­haf­te Eigen­leis­tung von den Gemein­de­bür­gern ein­ge­bracht wor­den. Dafür bedank­te sich Kir­chen­pfle­ger Pfef­fer noch bei den Anwe­sen­den, die damals mit­ge­hol­fen hatten.

Info Icon Astrid Wagner

Beson­de­ren Dank ging auch an Schulz Bernd, der uns mit der Archi­vie­rung von Zei­tungs­be­rich­ten und Bil­dern die­sen Infor­ma­ti­ons­fluss ermög­licht hat. Ganz herz­lich bedank­te er sich auch beim Kir­chen­chor St. Josef, der den Got­tes­dienst musi­ka­lisch umrahm­te und bei allen Hel­fern, die für das Gelin­gen des Fes­tes ihren Bei­trag geleis­tet haben. Bei Son­nen­schein, guter Bewir­tung und zünf­ti­ger musi­ka­li­schen Unter­hal­tung (Mar­tin Ham­mer­la und Mar­tin Schmid) konn­ten wir ein schö­nes Fest feiern.

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