Kirche vor Ort

Ein weites Herz und offene Augen – der Wunsch an 33 Erstkommunionkinder

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 04.05.2023

2023 aktuelles erst kommunion kirchberg 1 Melanie Kaufmann

„Ein weites Herz und offene Augen“ wünschte Pfarrer P. Paul Ostrowski den 16 Mädchen und 17 Buben, die am Sonntag in der Kirchberger Pfarrkirche Erstkommunion feierten.

Das Vor­bild für das Leit­mot­to lie­fer­te das Mar­kus­evan­ge­li­um, das vom blin­den Bar­ti­mä­us berich­tet, der sich nichts sehn­li­cher wünscht, als sehen zu kön­nen. Bei der Begrü­ßung konn­te Pater Ost­row­ski, der zusam­men mit Dia­kon Alfons Kopp den Fest­got­tes­dienst zele­brier­te, zu sei­ner Freu­de fest­stel­len, dass der Ein­la­dung der Pfar­rei und der Haupt­ak­teu­ren des Tages, den Erst­kom­mu­ni­kan­ten, eine über­aus gro­ße Anzahl von Ange­hö­ri­gen und wei­te­rer Pfarr­an­ge­hö­ri­ger gefolgt war.

Eine Begrü­ßung der beson­de­ren Art erfolg­te auch durch Erst­kom­mu­ni­on­kind Julia und Mama“ Michae­la Rein­ke, die im Zwie­ge­spräch von den klei­nen Pro­ble­men an die­sem Fest­tag und von den Inhal­ten der Eucha­ris­tie erzähl­ten: Von der Auf­re­gung vor dem Got­tes­dienst und — zur Infor­ma­ti­on für man­che Gläu­bi­gen — auch, was es mit dem Emp­fang der Hos­tie auf sich habe und schließ­lich, dass sich durch die Kom­mu­ni­on auch im Men­schen eine Wand­lung voll­zie­he, wenn er sich dar­auf einlasse.

Auch im wei­te­ren Ver­lauf des Got­tes­diens­tes kamen immer wie­der Eltern und vor allem Kin­der zum Ein­satz: Zunächst for­mu­lier­ten sie die Kyrie­rufe, die sich am Leit­mo­tiv ori­en­tier­ten. In den Für­bit­ten baten die Kin­der für die Men­schen, deren Not über­se­hen wird, die zum Schwei­gen gebracht wer­den, deren Herz ver­här­tet ist und für alle, die sich nach etwas Gutem seh­nen. Danach durf­ten sie bei der Gaben­pro­zes­si­on das Brot in Form von Hos­ti­en und Wein zum Altar brin­gen. Alle 33 Kin­der waren dann zur Erneue­rung des Tauf­ver­spre­chens auf­ge­ru­fen und schließ­lich beim Höhe­punkt des Got­tes­diens­tes zum ers­ten Emp­fang der Kom­mu­ni­on. Eltern wirk­ten auch beim Vor­trag der Lesung (Ines Kronschnabl)und des Segen­ge­be­tes (Clau­dia Roth­kopf) mit.

Dia­kon Alfons Kopp hat­te die Stel­le im Evan­ge­li­um vor­ge­tra­gen, in dem vom blin­den Bar­ti­mä­us berich­tet ist. Pfar­rer P. Ost­row­ski ging in sei­ner Anspra­che auf die Bedeu­tung des Bar­ti­mä­us und sei­ner Wün­sche ein. Er ver­wies auf sein gro­ßes Ver­trau­en zu Jesus und den Glau­ben an ihn, dass er ihn hei­len und von sei­nem Lei­den erlö­sen kön­ne. Davon habe er sich von nie­man­den abbrin­gen und ein­schüch­tern las­sen. Jesus ist aber kein Zau­be­rer, der alles auf die Schnel­le nach unse­ren Wün­schen heilt und wie­der­her­stellt“, mach­te Pater Ost­row­ski deut­lich. Sei­ne Hil­fe und Unter­stüt­zung schen­ke er nur denen, die selbst ehr­lich und von Her­zen ihren Teil dazu bei­tra­gen. Wer sich gute Noten wün­sche, kön­ne nicht erwar­ten, dass das ohne Ler­nen mög­lich sei. Wer sich Frie­den in der Welt und zuhau­se for­de­re, sel­ber aber wegen Klei­nig­kei­ten Streit anzett­le, sei nicht ehr­lich und ste­he damit nicht hin­ter sei­nen Wün­schen, so der Seel­sor­ger und ermahn­te Kin­der und Erwach­se­ne: Habt offe­ne Augen und ein wei­tes Herz beim Umgang mit ande­ren Men­schen“. An die Eltern gewandt rich­te­te er den Appell wei­ter auf die reli­giö­se Erzie­hung ihrer Kin­der zu ach­ten und sie auf dem Glau­bens­weg zu beglei­ten, denn der Glau­be lebt immer auch vom Glau­ben ande­rer“. Er bedank­te sich bei ihnen für die Mit­wir­kung bei der Vor­be­rei­tung hin zur Erst­kom­mu­ni­on, die nach der Tau­fe ein gro­ßer Schritt zu einer beson­de­ren reli­giö­sen Bezie­hung sei. Groß­ar­ti­ges geleis­tet hat­te das Vor­be­rei­tungs­team-Team Anne­lies Ertl mit ihren Kol­le­gin­nen Simo­ne Gigl, Ines Kron­schnabl und Michae­la Rein­ke. Mit den Kin­dern haben sie den Got­tes­dienst ein­stu­diert und so für einen rei­bungs­lo­sen Ver­lauf gesorgt. Mit gro­ßem Fleiß hat­ten Michae­la Rein­ke, Ani­ta Fischer und Cari­na Hase­n­öhrl zudem das Got­tes­haus mit auf­wen­di­ger Deko­ra­ti­on zu einem Schmuck­käst­chen gemacht. 

Mucks­mäus­chen­still unter der Kir­chen­ge­mein­de war es immer gewor­den, wenn von der Empo­re her die Instru­men­te und der Gesang der Chi­li Music, ein­setz­ten. Beson­ders stark hat­te sich die Grup­pe beim Hal­le­lu­ja“ und beim Mot­to­lied Offe­ne Augen, wei­tes Herz“ in Sze­ne gesetzt. Des­halb gab es ein beson­de­res Lob für die jun­gen Musi­ker am Ende des Got­tes­diens­tes von Pfar­rer P. Ostrowski.

Quel­le PNP
Text: Johann Probst
Foto: Mela­nie Kaufmann

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