icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Tag des Erntedanks - ein Tag der Erinnerung an die Ernte des Sommers

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 01.10.2020

IMG 9819 info-icon-20px Johann Probst

„Dieser Tag des Erntefests ist ein besonderer Tag, ein Tag der Erinnerung“, meinte Pater Slawomir Olech zu Beginn seiner Ansprache beim Hochamt zum Erntedankfest.

Für man­che der Got­tes­dienst­be­su­cher aller­dings war die Erin­ne­rung an die Fei­ern zum Ern­te­dank in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit etwas Weh­mut behaf­tet. Fehl­te doch dies­mal der far­ben­präch­ti­ge Kir­chen­zug mit den Tracht­lern, die die Ern­te­kro­ne mit­führ­ten. Mit den ande­ren Ver­ein­sab­ord­nun­gen waren sie sonst, unter den ver­trau­ten Klän­gen der Kirch­ber­ger Blas­ka­pel­le, den Kir­chen­berg hin­auf zur Pfarr­kir­che und nach dem Got­tes­dienst zur Ern­te­dank­fei­er der Eine-Welt-Run­de Ki-Ri-Ki zum Pfarr­gar­ten mar­schiert. Den­noch, in der St.-Gotthard-Pfarrkirche war der Unter­schied zunächst nur dar­in zu erken­nen, dass vie­le Plät­ze, der Coro­na-Pan­de­mie geschul­det, unbe­setzt blei­ben muss­ten. Sonst hat­ten die Gar­ten­bau­ver­ei­ne der Pfar­rei wie­der ein­mal die Kir­che dem Anlass ent­spre­chend fest­lich geschmückt.

Die Kirch­ber­ger Gar­ten­freun­de hat­ten aus ihren Gär­ten das Bes­te und Schöns­te aus­ge­sucht und damit an jede freie Bank Blu­men­bu­schen gesteckt. Vor dem Altar war, von den Som­mers­ber­gern vor­be­rei­tet, ein Ern­te­tisch mit einer Aus­wahl regio­na­ler Früch­te und Gemü­se­sor­ten deko­ra­tiv auf­ge­baut. Und auch die schmuck­vol­le Ern­te­kro­ne gebun­den aus den Hal­men der vier hei­mi­schen Getrei­de­ar­ten Wei­zen, Rog­gen Hafer und Gers­te und dra­piert mit einem Blu­men­kreuz an der Spit­ze fehl­te dies­mal nicht. Die Gott­hards­berg­ler Tracht­ler hat­ten sie, zuver­läs­sig wie immer, dies­mal schon vor dem Got­tes­dienst in der Kir­che abge­lie­fert. Der Zele­brant knüpf­te in sei­ner Pre­digt schließ­lich an die Tra­di­tio­nen an. Dass es bei dem Fest aber nicht nur um die Erin­ne­rung an Tra­di­tio­nen gehe, erläu­ter­te der Geist­li­che dann in sei­ner Pre­digt aus­führ­lich: Wir schau­en zurück und dan­ken Gott für all die Früch­te und Blu­men, Korn und Gemü­se. Die Sum­me des Som­mers liegt vor uns. Am heu­ti­gen Ern­te­dank­fest neh­men wir die Ern­te des gan­zen Jah­res an und dan­ken unse­rem Gott.“ Dan­ken habe schließ­lich mit der Erin­ne­rung zu tun. Denn wer erken­ne, dass es nicht sei­ne eige­ne Kraft war, die die Pflan­zen wach­sen habe las­sen, habe Grund zu dan­ken, fol­ger­te Pater Sla­wo­mir. Erin­ne­rung und Dank stün­den des­halb gera­de für Chris­ten im engen Zusam­men­hang: Sie soll­ten sich an die­sem Tag der Gna­de Got­tes, die sich im Geschenk sei­ner Schöp­fung aus­drückt, bewusst wer­den und dafür dan­ken, begrün­de­te er die­sen Festtag.

Ihren Dank an Gott drück­ten auch die Gläu­bi­gen im gemein­sa­men Gesang der lit­ur­gi­schen Lie­der aus, die Orga­nis­tin Anto­nia Rad­lin­ger am E‑Piano beglei­te­te. Auch der Geist­li­che sprach sei­nen Dank den Mit­glie­dern der bei­den Gar­ten­bau­ver­ei­ne und des Trach­ten­ver­eins für die Aus­schmü­ckung der Pfarr­kir­che aus.

IMG 9817
IMG 9823
2020 aktuelles erntedeank zell 1 jpg
2020 aktuelles erntedeank zell 2 jpg
2020 aktuelles erntedeank zell 3 jpg
2020 aktuelles erntedeank untermitterdorf 1 jpg
Text + Bil­der
PNP
Johann Probst