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Kirche vor Ort

Regina Maller verabschiedete sich in den Kirchen des Pfarrverbandes Kirchberg-Untermitterdorf.

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 31.07.2020

2020 aktuelles verabschiedung maller kirchberg 2 info-icon-20px Johann Probst

Die sehr beliebte Gemeindereferentin wird ab 1. September in der Pfarrei St. Anton in Passau Dienst tun.

Weh­mü­ti­ge Stim­mung und eini­ge ver­drück­te Trä­nen gab es am Ende der Sonn­tags­got­tes­diens­te am 19. Juli in der Kirch­ber­ger Pfarr­kir­che und der Fili­al­kir­che Zell. Regi­na Mal­ler nahm nun end­gül­tig Abschied von ihrer Pfarr­ge­mein­de. Die sehr belieb­te Gemein­de­re­fe­ren­tin wird ab 1. Sep­tem­ber in der Pfar­rei St. Anton in Pas­sau Dienst tun. In der Dom­stadt nimmt sie auch die Aus­bil­dung zur Kran­ken­seel­sor­ge­rin auf. Nur sehr ungern las­sen wir dich zie­hen“, drück­te Mela­nie Kauf­mann die Stim­mung der Pfarr­an­ge­hö­ri­gen aus. Die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de wür­dig­te in ihrer Abschieds­re­de die vier­jäh­ri­ge Tätig­keit, in der sie die Pfar­rei mit vie­len Ideen und Enga­ge­ment berei­chert hat­te. Mit der Ein­füh­rung und der Gestal­tung von Got­tes­diens­ten für Klein­kin­der hat­te sie einen enorm wich­ti­gen Bei­trag zur reli­giö­sen Erzie­hung geleis­tet. Nicht nur Kin­der und Jugend­li­che hat sie mit ihrem Wesen für den Glau­ben gewin­nen kön­nen“, mein­te Kauf​mann​.Im Reli­gi­ons­un­ter­richt habe sie die Schü­ler und Schü­le­rin­nen mit ihrer Fröh­lich­keit ange­steckt und die Kin­der bei der Erst­kom­mu­ni­on­vor­be­rei­tung und für Krip­pen­spie­le begeis­tern kön­nen. Bei der Gestal­tung der Fami­li­en­got­tes­diens­te moti­vier­te sie als Ideen­ge­be­rin und mit vie­len guten Rat­schlä­gen die Teammitglieder.

Wohl­tu­end haben auch die Teil­neh­mer der Cre­do-Aben­de bei tief­grei­fen­den Glau­bens­ge­sprä­chen und bei Exer­zi­ti­en ihre offe­ne, warm­her­zi­ge Art erfah­ren. Du hast mit dei­nem Enga­ge­ment und der Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit Gro­ßes für den Pfarr­ver­band geleis­tet“, fass­te Kauf­mann den Dank der Pfar­rei zusam­men. Der schei­den­den Gemein­de­re­fe­ren­tin wünsch­te sie viel Kraft für die neu­en Auf­ga­ben in Pas­sau und dass sie dort eine neue Hei­mat fin­den möge. Mit Prä­sen­ten von der Pfar­rei und dem Pfarr­ge­mein­de­rat beleg­ten Mela­nie Kauf­mann und Kir­chen­pfle­ger Man­fred Kuf­ner die Dank­bar­keit der Pfarrangehörigen.

Gerührt von den Aus­füh­run­gen der Pfarr­ge­mein­de­rats­spre­che­rin ver­sprach die schei­den­de Gemein­de­re­fe­ren­tin: Ich wer­de Kirch­berg sicher­lich enorm ver­mis­sen“. Ihr sei es eben­so ein gro­ßes Anlie­gen Dank zu sagen. Sie habe Kirch­berg und die Begeg­nun­gen mit den Men­schen immer sehr ange­nehm emp­fun­den. Beson­ders erfreut habe sie stets die posi­ti­ve Reso­nanz, die ihre Ange­bo­te für das Glau­bens­le­ben erfah­ren hät­ten. Lei­der hät­ten in den letz­ten Mona­ten Coro­na bedingt vie­le Pro­jek­te und Ver­an­stal­tungs­rei­hen abge­bro­chen wer­den müs­sen. Des­halb wünsch­te Mal­ler unse­rer Pfar­rei“, dass nach der Kri­sen­zeit das reli­giö­se Leben wie­der neu erwa­che und einen Auf­schwung mit neu­en Ideen und Ver­an­stal­tun­gen erle­ben könne.

Im vor­an­ge­gan­ge­nen Got­tes­dienst in der Fili­al­kir­che in Zell hat­te Mes­ne­rin Astrid Wag­ner stell­ver­tre­tend für die Fili­al­ge­mein­de die Tätig­keit von Regi­na Mal­ler gewür­digt, im Namen der Kir­chen­ver­wal­tung ein Abschieds­ge­schenk über­reicht und die bes­ten Wün­sche für die künf­ti­ge Tätig­keit im neu­en Wir­kungs­be­reich aus­ge­spro­chen. Pfarr­vi­kar Bru­no Pöp­pel, der Mal­ler schon an sei­nem ehe­ma­li­gen Pfarr­ort Wald­kir­chen ken­nen und schät­zen gelernt hat, gab ihr eben­falls in lau­ni­gen Wor­ten Rat­schlä­ge mit auf dem Weg zur nächs­ten Sta­ti­on auf ihrem beruf­li­chen und pri­va­ten Werdegang.

Bereits am vor­aus­ge­gan­ge­nen Sonn­tag hat­te die Pfar­rei Unter­mit­ter­dorf die Gemein­de­re­fe­ren­tin ver­ab­schie­det. Für den Pfarr­ge­mein­de­rat zoll­te Spre­che­rin Mar­ti­na Schmid der Neu-Pas­saue­rin Aner­ken­nung für ihre Diens­te und gab mit einem Prä­sent die Wün­sche für ein eben­so segens­rei­ches Wir­ken in der Dom­stadt weiter. 

Nach Urlaub und Umzug wird Mal­ler am 31. August in ihrem bis­he­ri­gen Wohn­sitz Bischofs­mais von den Pfarr­an­ge­hö­ri­gen Abschied nehmen.

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Johann Probst