Kirche vor Ort

Ein Fest der langen Liebe: Kirchberger Jubelpaare feierten gemeinsam mit Untermitterdorfer und Zeller

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 24.06.2026

Info Icon Johann Probst

Am Tag der Ehejubilare des Pfarrverbandes ist wieder die Langlebigkeit kirchlich geschlossener Ehen offenkundig geworden.

Von den 22 für die Jubi­lä­ums­fei­er gemel­de­ten Paa­ren hat­ten bereits sie­ben die Gol­de­ne Hoch­zeit gefei­ert, bezie­hungs­wei­se wer­den sie in die­sem Jahr noch bege­hen. Zwei Paa­re haben vor über 60 Jah­ren den Bund der Ehe geschlos­sen und damit die Dia­man­te­ne Hoch­zeit began­gen. Ein­ge­la­den hat­te der Kirch­ber­ger Pfarr­ge­mein­de­rat zu der Fei­er auch die etwas jün­ge­ren Jubi­la­re ab 25 Jah­ren Ehe. Eben­so mit­fei­ern durf­ten die Jubel­paa­re aus der Zel­ler Fili­al­ge­mein­de und der Pfar­rei Untermitterdorf. 

Der fest­li­che Dank­got­tes­dienst begann mit einer herz­li­chen Begrü­ßung durch Pfarr­vi­kar Pater Sla­wo­mir Olech, in der er die Ehe­leu­te dar­an erin­ner­te, dass sie sich vor Jah­ren vor­ein­an­der und vor Gott das Ja-Wort gege­ben hät­ten. Den fei­er­li­chen Cha­rak­ter garan­tier­te der Kir­chen­chor, der unter Lei­tung von Anto­nia Rad­lin­ger den musi­ka­li­schen Teil ein­drucks­voll gestaltete.

Dia­kon Albert Achatz fand in sei­ner Pre­digt, die unter dem Mot­to stand Gott liebt uns – ganz per­sön­lich – mit Haut und Haa­ren – ohne Wenn und Aber“, den ange­mes­se­nen Bezug: Lie­be Ehe­ju­bi­la­re, ihr wisst selbst, die ihr Got­tes Bei­stand für euer Leben, eure Ehe erbe­ten habt: Er liebt euch als Drit­ter in eurem Ehe­bund ganz per­sön­lich, ohne Wenn und Aber, mit Haut und Haa­ren.“ Die­sen Schutz und Got­tes Bei­stand hät­ten die Ehe­leu­te schon viel­fach erfah­ren, so Achatz. Lie­be und Treue blie­ben näm­lich nicht ein­fach so von allei­ne bestehen. Lie­be ist immer auch ein Stück Arbeit“, rief er den Jubi­la­ren zu. . Ihr habt euch getraut, den Weg gemein­sam zu gehen, weil ihr ein­an­der ver­traut habt, in guten und schlech­ten Zei­ten zusam­men­zu­hal­ten“, so Achatz. Es hät­te in den vie­len Jah­ren des Ehe­le­bens Tage mit Aus­ein­an­der­set­zun­gen, Streit, Schuld und Scher­ben geben, da sei es gut zu wis­sen gewe­sen, dass Got­tes Barm­her­zig­keit die Schuld immer wie­der ver­zei­he. Des­we­gen seid ihr hier, um Gott, der euch trägt und stützt, auch dan­ke zu sagen“, fol­ger­te der Dia­kon. Eine zen­tra­le Stel­le nahm auch dies­mal die Erneue­rung des vor vie­len Jah­ren abge­leg­ten Ehe­ver­spre­chens ein.

Am Ende des Got­tes­diens­tes beglück­wünsch­te Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den Mela­nie Kauf­mann die Jubel­paa­re und stell­te sie nament­lich vor. Anschlie­ßend bat der Haupt­ze­le­brant, Pfar­rer Pater Sla­wo­mir Olech, mit Dia­kon Achatz die Ehe­ju­bi­la­re zum Ein­zel­se­gen zum Altar. Dort reich­ten sich die Ehe­part­ner die Hän­de, lie­ßen sie vom Pfar­rer oder Dia­kon mit der Sto­la bede­cken und bestärk­ten ihr Gelöb­nis. Ger­ne folg­ten die Jubi­la­re dann der Ein­la­dung zum Emp­fang des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes im Pfarr­heim. Dort wur­den sie auch von Pfar­rer Ost­row­ski erwar­tet. Bei Schnitt­chen aus Pfarr­ge­mein­de­rä­tin Michae­la Rein­kes Küche und küh­len Geträn­ken ver­blie­ben die Jubi­la­re län­ger im Pfarr­heim oder tausch­ten die Erfah­run­gen aus vie­len Ehe­jah­ren unter dem Nuss­baum im lau­schi­gen Pfarr­gar­ten aus.

Text+Foto: Johann Probst

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