Schon am frühen Morgen läuteten in Zell die Kirchenglocken zum Festgottesdienst, der von Pfarrer i.R. Bruno Pöppel zelebriert wurde. Er freute sich über die Teilnahme von Altbürgermeister Alois Wenig und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Melanie Kaufmann. Besonders angenehm fielen die Erstkommunionkinder des Jahres auf. Die noch einmal in ihre Kommunionalben gekleideten Mädchen und Buben waren trotz der frühen Zeit alle vollständig anwesend. Für die Prozession hatten die Zeller ihr Dorf besonders schmuck herausgeputzt. Mit Laubbuschen von Birken und bunten Fähnchen war durchgehend der Zugweg dekoriert. Unter dem Baldachin, der von vier Feuerwehrleuten getragen wurde, überbrachte der Priester die Monstranz sicher zu den drei prächtig geschmückten Altären. Den ersten Altar hatte Monika Göstl aufwendig aufgebaut, den Altar am Feuerwehrhaus hatte die Familie Niedermeier, für den dritten Altar an der Dorfkapelle hatte Familie Helml ein schattiges Plätzchen gefunden.
Monika Göstl und Tanja Niedermeier sprachen an den drei Stationen die Fürbitten, von den Mitgliedern des ehemaligen Kirchenchores unter der Leitung von Clemens Pflaum wurden die eucharistischen Zwischengesänge angestimmt. Auf dem Weg zwischen den Stationen übernahmen Mitglieder des Kirchberger Pilgervereins das Vorbeten. Statt eines weiteren Altars kehrte man nach der dritten Station in die Filialkirche zurück. Dort spendete Pfarrer Pöppel abschließend einen weiteren eucharistischen Segen. Geselligkeit pflegen konnten die Zeller dann bei einem Weißwurstfrühstück im oder vor dem Jugendheim.
Text+Fotos: Johann Probst

