Ehe Familie Kinder

Zeller Kinder werden zu Freunden Jesu

Kirchberg. i. W. Pfarrverband am 02.06.2026

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Fünf Drittklassler feierten an Christi Himmelfahrt unter dem Motto „Ihr seid meine Frende“ Erstkommunion.

Emi­lia, Mia, Josef, Mat­thi­as und Vitus muss­ten in den ver­gan­ge­nen Wochen viel Geduld auf­brin­gen. Wäh­rend 37 Klas­sen­ka­me­ra­den an der Kirch­ber­ger Grund­schu­le schon vor vier Wochen in Kirch­berg und Unter­mit­ter­dorf die Fei­er ihrer Erst­kom­mu­ni­on bege­hen konn­ten, war es für die drei Jun­gen und zwei Mäd­chen aus der Pfarr­fi­lia­le Zell erst am Fei­er­tag Chris­ti Him­mel­fahrt soweit. Pfar­rer P. Paul Ost­row­ski und der Betreu­er der Erst­kom­mu­ni­on­kin­der, Pfarr­as­sis­tent Flo­ri­an Hai­plik, gelei­te­ten die in wei­ße Kom­mu­nio­nal­ben geklei­de­ten Kin­der in die Kir­che St. Josef. Dort durf­ten sie am Altar Platz neh­men und konn­ten aus nächs­ter Nähe inten­siv das lit­ur­gi­sche Gesche­hen verfolgen.

Ein­gangs begrüß­ten Mia und Mat­thi­as die ande­ren Kirch­gän­ger und ver­wie­sen auf das The­ma der Erst­kom­mu­ni­on: Ihr seid mei­ne Freun­de“. Unter die­sem Leit­wort hat­ten sich die Zel­ler Erst­kom­mu­ni­kan­ten mit den Mit­schü­lern gemein­sam auf die­sen beson­de­ren Tag auch vor­be­rei­tet. Betreu­er Hai­plik nahm in der Begrü­ßung Bezug zu die­sem Mot­to: Jesus hat euch ein­ge­la­den eure Freund­schaft mit ihm in der Erst­kom­mu­ni­on zu fei­ern.“ Und er erin­ner­te die Kin­der an die Tref­fen in der Vor­be­rei­tungs­zeit, wo sie in der Tisch­grup­pe gemein­sam über den Glau­ben gespro­chen und mit gro­ßer Freu­de die Gemein­schaft unter­ein­an­der und schließ­lich mit Gott erle­ben durften.

Mit meh­re­ren Ein­sät­zen bei ihrem Erst­kom­mu­ni­on­got­tes­dienst unter­nah­men die Kin­der einen wei­te­ren Schritt zur Freund­schaft mit Jesus. Nach der Begrü­ßung zeig­ten sich die jun­gen Chris­ten näm­lich auch bei den Kyrie­rufen gut vor­be­rei­tet. Was macht eigent­lich eine gute Freund­schaft aus?“ Die­se Fra­ge und ihre Beant­wor­tung stand im Mit­tel­punkt des Pre­digt­spiels. Mit Sym­bo­len mach­ten die fünf Kin­der die Merk­ma­le einer guten Freund­schaft sicht­bar und erklär­ten sie. Pfar­rer P. Ost­row­ski fol­ger­te dar­aus: Jesus ist wie ein Freund, der uns ent­ge­gen­kommt, wenn das Leben schwer ist“. Und wei­ter mein­te er an die Kin­der gerich­tet: Wir dür­fen jeder­zeit zu ihm kom­men, im Gebet, im Got­tes­dienst und ganz beson­ders bei der Kom­mu­ni­on, in der er uns sei­ne Nähe zuspricht.“

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Ein beson­ders stim­mungs­vol­ler Moment war die Erneue­rung des Tauf­ver­spre­chens. Zum gemein­sa­men Spre­chen des Vater­un­ser reich­ten sich die Kin­der die Hän­de und emp­fin­gen anschlie­ßend zum ers­ten Mal die Hei­li­ge Kommunion.

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Um die Nähe Got­tes mit sei­nem Schutz und Segen auf dem Lebens­weg der jun­gen Chris­ten, wo auch immer die­ser Weg hin­füh­ren wür­de, bat Rebe­cka Nie­der­mei­er als Mut­ter von Kom­mu­ni­on­kind Vitus im Segens­ge­bet am Schluss des Got­tes­diens­tes. Auch schon vor­her unter­stütz­ten Eltern und Geschwis­ter die Kin­der bei der Gestal­tung des Got­tes­diens­tes. Nie­der­mei­er hat­te bereits die Lesung vor­ge­tra­gen. Mama Ste­fa­nie Wie­derer brach­te mit Mias Bru­der Felix die Für­bit­ten vor und bei den Kyrie­rufen hat­te Anja Bau­er Toch­ter Emi­lia begleitet.

Den musi­ka­li­schen Schluss­punkt setz­te der Kir­chen­chor unter Lei­tung von Micha­el Roth­kopf mit dem ful­mi­nan­ten, von Rhyth­mus­in­stru­men­ten beglei­te­ten Lied Hea­ven is a won­derful place“. Bevor der Zele­brant den Segen spen­de­te, hat­ten die Kin­der noch ein­mal das Wort. Sie bedank­ten sich beim Pfar­rer für den fei­er­li­chen Got­tes­dienst, beim Betreu­er für die gute Vor­be­rei­tung und bei den Sän­gern des Kir­chen­cho­res, die von Beginn des Got­tes­diens­tes an für fest­li­che Musik gesorgt hat­ten. Dem konn­te sich Pfar­rer P. Ost­row­ski nur anschlie­ßen, wobei er noch die flo­ra­le Gestal­tung des Kir­chen­rau­mes her­vor­hob. Sein Dank galt eben­so den Minis­tran­ten und der Mes­ne­rin wie den Eltern, wel­che die Kin­der in der Vor­be­rei­tung beglei­tet hat­ten. Und zu guter Letzt lob­te der Pries­ter die Kom­mu­ni­on­kin­der für die Ent­schei­dung, ihren Lebens­weg mit Gott gehen zu wollen.

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